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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Arbeitskreis Geographische Handelsforschung

Aktuelle Informationen

 

Preise für Abschlussarbeiten

Im Rahmen unserer Jahrestagung auf der #GeoWoche 2021 wird der Arbeitskreis Geographische Handelsforschung auch wieder Preise für herausragende Abschlussarbeiten zum Themenbereich der Geographischen Handelsforschung vergeben. Das Preisgeld für eine Bachelor-Arbeit beläuft sich dabei auf 200 Euro, für eine Master-, Diplom- oder Magister-Arbeit ist der Preis mit 300 Euro dotiert sowie für eine Dissertation oder Habilitation mit 500 Euro. Einzureichen sind die wissenschaftliche Arbeit (als Ausdruck oder in elektronischer Form) sowie mindestens ein Gutachten. Es sind Selbstbewerbungen und Vorschläge durch Wissenschaftler/-innen möglich. Einreichungen von Vorschlägen müssen bis zum 15.09.2021 erfolgen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den Sprecherkreis des AK Geographische Handelsforschung. Bewerbungen sind zu richten an:

Prof. Dr. Elmar Kulke; Geographisches Institut; Humboldt-Universität zu Berlin; Rudower Chaussee 16; 12489 Berlin; E-Mail: elmar.kulke@geo.hu-berlin.de.

 


 

 

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Call for Contributions „Restrukturierung im Einzelhandel - Gegenwart und Zukunft“ 

Das bekannte Mantra „Handel ist Wandel“ scheint aktueller denn je. Gegenwärtig beschleunigen die globale Covid-19 Pandemie und staatlich angeordnete Lockdowns den Strukturwandel im Einzelhandel und bringen zeitgleich neue Chancen und Herausforderungen mit sich. Restrukturierungen sind geprägt durch die Zunahme von Online-Handel, die Konzentration von Marktmacht und zunehmende Filialisie-rung einerseits, sowie Veränderungen von Einkommensstrukturen, Einkaufs-, Freizeit- und Mobilitäts-verhalten andererseits. Zeitgleich entstehen gänzlich neue Konzepte und Akteure, die technische und digitale Möglichkeiten nutzen, um Produzent*innen, Händler*innen und Kunden*innen (trans)lokal zu vernetzen und neue Geschäftsmodelle werden etabliert, die aktuelle Möglichkeitsfenster nutzen. Die Entwicklungen deuten auch darauf hin, dass nicht nur Einzelhändler*innen neue Strategien entwickeln müssen, sondern auch in Wissenschaft, Planung und Politik Fragen beantwortet sowie neue Konzepte erarbeitet werden müssen, um den Veränderungen in Handel und Konsum sowie ihren Standortstruktu-ren gerecht zu werden. Im Rahmen der digitalen Jahrestagung 2021 des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung sollen gegenwärtige Restrukturierungen, zukünftige Potentiale und Szenarien der Verflechtung von Einzelhandel, Konsumenten, Technologien und Raum diskutiert werden. Über den Themenschwerpunkt hinaus suchen wir auch aktuelle Beiträge zur geographischen Handelsforschung, die nicht unmittelbar zum Thema der Jahrestagung passen, aber neue Fragestellungen, Erkenntnisse, Praktiken oder Methoden in die handelsgeographische Diskussion einbringen. Die Jahrestagung ist eine Plattform zur Diskussion an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Vorträge werden daher explizit auch von Nachwuchswissenschaftler*innen, Praktiker*innen, Planer*innen und Einzelhänd-ler*innen erbeten. Die diesjährige Jahrestagung findet virtuell am 09.10.2021 statt und ist angegliedert an die #GeoWoche2021.

Vortragsangebote mit einer Zusammenfassung (max. 500 Wörter) senden Sie bitte bis 30.07.2021 an:alexandra.appel@uni-wuerzburg.de sowie sina.hardaker@uni-wuerzburg.de

 


 

Call for Presentations  im Rahmen der #GeoWoche 2021 für die online Fachsitzung des AK Geographische Handelsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie 

 

"Einzelhandel in der Krise? – Auswirkungen der CoronaPandemie auf den Einzelhandel"

Die Covid-19-Pandemie hat die Krise des Einzelhandels in vielen Bereichen dramatisch verschärft. Sie stellt insbesondere Innenstädte vor viele Herausforderungen und bietet gleichzeitig Chancen. Im Rahmen der durch die WHO ausgerufenen Covid-19-Pandemie im Januar 2020 kam es u. a. in Deutschland zweimal zu einem behördlich angeordneten Lock-Down (März und Dezember 2020) von dem alle innenstadt-relevanten Branchen wie Kultur, Gastronomie, Tourismus, Immobilienwirtschaft und Einzelhandel betroffen sind. Damit einhergehende (neue wie alte) Herausforderungen werden die Geographische Handelsforschung auf lange Sicht beschäftigen. Die Maßnahmen im Rahmen der Lockdowns sowie bestehende Unsicherheiten und Ängste in der Bevölkerung haben einen massiven Effekt auf das Konsumverhalten, die Einzelhandelsstruktur und ihre Standorte.

Im Rahmen einer Fachsitzung werden die mittelfristigen Folgen der Corona-Pandemie für den Einzelhandel, seine Standorte, die Konsumenten und andere Interessengruppen diskutiert.

Beiträge zu den folgenden Themen sind erwünscht, aber nicht darauf beschränkt:

  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf (Einzel-)handel, Gastronomie und Kultur
  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Immobilienwirtschaft 
  • Online-Handel in Covid-19-Zeiten
  • Resilienzen und Handlungsansätze 
  • Digitale Innovation und Technologie im Einzelhandel
  • Restrukturierung von Lieferketten
  • Zukunft von Einzelhandel

Wir möchten insbesondere auch Praktiker*innen, Planer*innen, Einzelhändler*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen zur Einreichung von Beitragsangeboten ermutigen. Die Session findet im Rahmen der #GeoWoche 2021 am 09.10.2021, 10.00-11.30 (Veranstaltungsnummer: 024_00) online statt und wird voraussichtlich von der hybriden Jahrestagung des AK Geographische Handelsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie begleitet. Für die hybride Jahrestagung, in deren Rahmen auch eine Präsenzveranstaltung vorgesehen ist, wird in Kürze ein gesonderter Call versendet.

 

Vorschläge für Beiträge zur online Fachsitzung senden Sie bitte bis 1. Juni 2021 an:

alexandra.appel@uni-wuerzburg.de sowie

sina.hardaker@uni-wuerzburg.de

 

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Institut für Geographie und Geologie

Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie

Am Hubland D-97074 Würzburg

 


 

AK-Tagung im April

Das Covid-19-Virus hat uns alle und besonders auch große Teile des Einzelhandels weiterhin fest im Griff. Aus diesem Grund wird es leider auch in diesem Frühjahr nicht möglich sein, ein physisches Treffen des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung abzuhalten. Bereits im letzten Jahr mussten wir während des 1. Lockdowns eine virtuelle Tagung zu "Corona und Einzelhandel“ abhalten. Unter großer Beteiligung von Experten*innen aus Praxis und Wissenschaft lieferte sie erste Einschätzungen zu den Folgen der Pandemie. Die Konsequenzen sind unter dem Einfluss auch des 2. Lockdowns noch weitreichender und vielfach auch konkreter spürbar. Wir bieten daher für den 30.4.2021, 15 bis 17 Uhr eine zweite virtuelle AK-Tagung zu dieser Thematik an. Im Mittelpunkt sollen vor allem Beiträge aus unternehmerischer und kommunaler Perspektive stehen. Alle an der Thematik Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser virtuellen Zoom-Tagung teilzunehmen.  Insbesondere bitten wir mögliche Referent*innen um Beitragsnennungen bis 15.3.2021 an Prof. Dr. Elmar Kulke (elmar.kulke@geo.hu-berlin.de) und Alexander Kohrs (kohralex@hu-berlin.de).

 

Jahrestagung des AK im Oktober

Die diesjährige Jahrestagung des AK Geographische Handelsforschung soll in der ersten Oktoberhälfte 2021 (Kalenderwoche 40) stattfinden. Wir hoffen sehr, dass wir diese Tagung in Präsenzform inklusive Varia-Vorträgen, Exkursion und Mitgliederversammlung durchführen können. Die Tagung, ob als Präsenz- oder virtuelle Veranstaltung, soll zeitlich angegliedert werden an eine Sitzung des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung im Rahmen der #GeoWoche2021, einer virtuellen Ersatzveranstaltung für den ausgefallenen Deutschen Kongress für Geographie (DKG) (5. bis 9.10.2021). Konkretes Datum und möglicher Ort der Jahrestagung werden baldmöglichst kommuniziert.

 

Preise für Abschlussarbeiten

Im Rahmen unserer Jahrestagung im Oktober wird der Arbeitskreis Geographische Handelsforschung auch wieder Preise für herausragende Abschlussarbeiten zum Themenbereich der Geographischen Handelsforschung vergeben. Das Preisgeld für eine Bachelor-Arbeit beläuft sich dabei auf 200 Euro, für eine Master-, Diplom- oder Magister-Arbeit ist der Preis mit 300 Euro dotiert sowie für eine Dissertation oder Habilitation mit 500 Euro. Einzureichen sind die wissenschaftliche Arbeit (als Ausdruck oder in elektronischer Form) sowie mindestens ein Gutachten. Es sind Selbstbewerbungen und Vorschläge durch Wissenschaftler/-innen möglich. Einreichungen von Vorschlägen müssen bis zum 30.06.2021 erfolgen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den Sprecherkreis des AK Geographische Handelsforschung. Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Elmar Kulke; Geographisches Institut; Humboldt-Universität zu Berlin; Rudower Chaussee 16; 12489 Berlin; E-Mail: elmar.kulke@geo.hu-berlin.de.

 

 


 

Call for Papers: Schriftenreihe des Arbeitskreises der Geographischen Handelsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG)

 

Sammelband zum Themenschwerpunkt: Innenstadt, (Einzel-)handel und Covid-19

Die Covid-19-Pandemie stellt Innenstädte einerseits vor viele Herausforderungen, bietet andererseits aber auch Chancen. Im Rahmen der durch die WHO ausgerufenen Covid-19-Pandemie im Januar 2020 kam es u. a. in Deutschland zweimal zu einem behördlich angeordneten Lock-Down (März und Dezember 2020) von dem alle innenstadt-relevanten Branchen wie Kultur, Gastronomie, Tourismus, Immobilienwirtschaft und Einzelhandel betroffen sind. Damit einhergehende (neue wie alte) Herausforderungen werden die Geographische Handelsforschung auf lange Sicht beschäftigen. Die Covid-19-Pandemie hat u.a. die Krise des (stationären) Einzelhandels in vielen Bereichen dramatisch verschärft, während insbesondere die Online- und Versandhändler zu Gewinnern zählen. Die Maßnahmen im Rahmen der Lockdowns sowie bestehende Unsicherheiten und Ängste in der Bevölkerung haben einen massiven Effekt auf das Konsumverhalten, die Einzelhandelsstruktur und ihre Standorte.

 

Im Rahmen eines Sammelbandes sollen aktuelle Studien zusammengestellt werden, die sich unterschiedlichen Aspekten rund um die Thematik der Innenstadt und des Einzelhandels in Bezug auf die Covid-19-Pandemie widmen. Beiträge zu den folgenden Themen sind besonders erwünscht, aber nicht darauf beschränkt:

 

  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf (Einzel-)handel, Gastronomie und Kultur
  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Immobilienwirtschaft
  • Online-Handel in Covid-19-Zeiten
  • Resilienzen und Handlungsansätze
  • Digitale Innovation und Technologie in Zeiten von Covid-19
  • Auswirkungen auf Lieferketten

 

Wir möchten insbesondere auch Nachwuchswissenschaftler*innen sowie Bearbeiter*innen von relevanten Abschlussarbeiten zur Einreichung von Beitragsangeboten ermutigen. Bitte schicken Sie Ihren Abstract (max. 300 Wörter) bis 15. März 2021 an alexandra.appel@uni-wuerzburg.de sowie sina.hardaker@uni-wuerzburg.de Der fertige Beitrag muss bis spätestens 1. August 2021 eingereicht werden und sollte circa 8000 – 12.000 Wörter (inkl. Literatur) umfassen.

 

(Voraussichtlicher) Zeitplan

15. März 2021:                                 Deadline zur Einreichung eines Abstracts

01. August 2021:                              Einreichung des fertigen Beitrages

01. September 2021:                        Rückmeldung und Überarbeitung

15. September 2021:                        Einreichung des überarbeiteten Beitrages

Oktober/November 2021:                  Publikation

 

Alexandra Appel und Sina Hardaker

 

 


 

Schriftenreihe Geographische Handelsforschung

 

 

Neuer Band 29: Zur Sicherstellung der 'Verträglichkeit' innerstädtischer Einkaufszentren

 

 

Der Begriff der ‚Verträglichkeit‘ spielt eine zentrale Rolle für die politisch-planerische Steuerung von Einzelhandels- und Stadtentwicklung. Besonders kontrovers wird v.a. seit Mitte der 1990erJahre die Frage der ‚Verträglichkeit‘ innerstädtischer Einkaufszentren diskutiert. Die vorliegende Studie untersucht anhand ehemaliger Shopping-Center-Planungen für die Mainzer Innenstadt, wie der Verträglichkeitsbegriff in der Praxis gefüllt wird und welche planerischen Steuerungslogiken hieraus hervorgehen. Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, auf welche normativen Wissensordnungen über den innerstädtischen Raum sich die politisch-planerische Bearbeitung der Verträglichkeitsproblematik stützt und welche Machtwirkungen hiermit einhergehen.

Ausgehend von einer poststrukturalistisch inspirierten, diskurstheoretischen Perspektive verschiebt die Studie damit den geographischen Blick auf die Verträglichkeitsfrage: Was ‚Verträglichkeit‘ für die politisch-planerische Praxis konkret bedeutet, ob ein geplantes Einkaufszentrum als (innenstädtische) Verträglichkeit gelten kann bzw. welche konkreten Interventionen dies erfordert, hängt demzufolge weniger von objektiven ökonomischen, räumlichen oder städtebaulichen Gegebenheiten ab – vielmehr zeigt die Studie, dass eine ganzen Reihe von Techniken raumbezogener Wissensproduktion mobilisiert werden müssen, damit die Verträglichkeitsfrage überhaupt als eine objektivierbare Frage erscheinen kann.

 

 

GUTH, Denis: Zur Sicherstellung der ‚Verträglichkeit‘ innerstädtischer Einkaufszentren (=Geographische Handelsforschung Bd. 29). April 2020, 248 Seiten. doi: 10.25972/WUP-978-3-95826-131-0

 

ISBN 978-3-95826-130-3 (print)

ISBN 978-3-95826-131-0 (online)

 


 

Rückblick: AK GHF präsentiert sich zum dritten Mal auf Branchenveranstaltungen Expo Real und CoRE Handelsimmobilientag

 

Nach der erfolgreichen Premiere 2017 hat sich der AK Geographische Handelsforschung zum  dritten Mal mit einer Netzwerkveranstaltung am Abend des zweiten Messetages der Expo Real in München (7.10. bis 9.10.2019) präsentiert.

Zur Expo Real, der mit 2.000 Ausstellern größten Immobilienmesse Europas, kommen traditionell viele Teilnehmer aus Handel, Handelsimmobilienwirtschaft, Kommunen und Hochschulen nach München. Beim Netzwerktreffen des AK GHF am zweiten Messetag tauschten sich rund 10 Mitglieder und Interessenten bei Snacks und Getränken am Messestand der BBE Handelsberatung GmbH (B2.241) aus.

Beim 10. CoRE Handelsimmobilientag am 22. Oktober war unser Arbeitskreis mit einem eigenen Stand im Umfeld von Sponsoren wie Penny, Lidl, Kaufland und WealthCap vertreten. Veranstaltet wurde das „Klassentreffen“ der Handelsimmobilienbranche vom namensgebenden Campus of Real Estate, einem An-Institut der HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die in den Studiengängen Immobilienwirtschaft und Immobilienmanagement viele Nachwuchskräfte für die Handelsimmobilienbranche ausbildet. Mitveranstalter waren die BBE Handelsberatung, die IPH Handelsimmobilien und Schwatlo Management. Mehr als 15 Sprecher und 160 Teilnehmer diskutierten aktuelle Branchenentwicklungen und die Vorteile von Mixed-use-Projektentwicklungen.

 


 

Multizentralität im Fokus: Nachbericht zur Jahrestagung des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung

 

Markus Wotruba, BBE Handelsberatung GmbH, München

Polyzentrale Stadtregionen sind eine besondere Herausforderung für Planungstheorie und -praxis. Oft als Gegenentwurf zur Metropole mit nur einem (historischen) Stadtkern verstanden, entstehen polyzentrische Städte aus den Verflechtungen mehrerer städtischer Zentren. Wuppertaler kennen dieses Phänomen nur zu gut. Die nordrhein-westfälische Stadt (rund 360.000 Einwohner) ist mit ihren zwei Hauptzentren Elberfeld und Barmen sowie mehreren Nebenzentren ein gutes Beispiel dafür, wie Polyzentralität urbane Räume prägen kann. Damit diente Wuppertal als perfekte Kulisse und zugleich Veranstaltungsort für die Jahrestagung des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung, die am 24. und 25. Mai in Zusammenarbeit stattfand. Organisiert wurde die Tagung von der Wuppertaler Wirtschaftsförderung und dem AK mit freundlicher Unterstützung der Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) Barmen, der Stadtsparkasse Wuppertal und der Concordia-Gesellschaft.

 

Abb.:Melanie Henke

Abbildung: Melanie Henke, Wirtschaftsförderung Wuppertal: Die Tagungsteilnehmer in Wuppertal-Barmen

 

In den Fachvorträgen der aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung ging es vor allem um Chancen und Risiken der Digitalisierung im Handel. Einerseits stellen das veränderte Mobilitätsverhalten sowie die veränderten Kundenerwartungen eine Herausforderung dar. Andererseits darf die Digitalisierung nicht nur als Problem, sondern muss auch als Chance begriffen werden, um die eigenen Verkaufsmodelle weiterzuentwickeln und den Kunden auch im stationären Handel einen Mehrwert durch Vernetzung zu bieten. Daneben kann die Innenstadt (in Wuppertal) auch passiv von der Digitalisierung profitieren, denn  die Verbraucher werden aufgrund digitaler Annehmlichkeiten immer distanzsensibler. Weite Strecken bis zum Händler werden kaum noch in Kauf genommen. In der Folge fahren sie zum Shoppen nicht mehr so oft nach Köln oder Oberhausen. Die richtige Antwort darauf ist eine stärkere Konzentration des Handels auf attraktive Zentren in Wuppertal, so ein Fazit der Tagung.

Am Freitagnachmittag besichtigte der Arbeitskreis den Döppersberg, einen Verkehrsknotenpunkt in Wuppertal-Elberfeld im Zentrum. Dort befinden sich der Hauptbahnhof, die wichtigste Haltestelle der Wuppertaler Schwebebahn sowie das südliche Ende der Elberfelder Fußgängerzone. Zurzeit wird dieser Bereich komplett zu einem neuen Mobilitäts-Hub umgebaut, von dem auch der Einzelhandel profitieren soll. Besonders der Vorplatz des Hauptbahnhofs kam gut an – eine Geschäftsbrücke verbindet dort die Fußgängerzone optimal mit dem Treiben im Bahnhof. In sehr vielen Städten müssen die Kunden vom Bahnhof zur Innenstadt erstmal eine Durststrecke überwinden, das heißt, sich müssen durch eine Grünanlage oder vorbei an Wohn- und Bürogebäuden ohne Schaufenster laufen. Ein Einkaufsgedanke kann so natürlich nicht entstehen. Mit der Errichtung einer Geschäftsbrücke hat Wuppertal daher aus Sicht der Wirtschaftsförderung die richtige Wahl getroffen.

Am Samstag zog die Gruppe weiter ins benachbarte Zentrum Barmen. Thomas Helbig von der ISG Barmen führte über den Werth, Barmens zentrale Einkaufsstraße, und gab Einblicke in die Arbeit der ISG. „Das bürgerliche Engagement in Wuppertal ist bemerkenswert, nicht nur bei der ISG Barmen, sondern auch bei der Junior-Uni und der Nordbahntrasse“, meinte Tagungsteilnehmer Heiner Schote von der Handelskammer in Hamburg.

 

 


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