Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Ökohydrologie

Forschungsschwerpunkte

Früh war mir mein Interesse an der uns umgebenden Natur geweckt und auf meinen Bachelor in Umweltnaturwissenschaften folgte ein Master in Hydrologie an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Hierbei ist und war mein steter Antrieb, der Natur Informationen zu entlocken um komplexe natürliche Prozesse besser verstehen zu können. Die Faszination an dem Aufbau unserer Welt ist dabei nur noch weiter gewachsen.

Im Rahmen meiner Doktorarbeit werden die ökolohydrologischen Prozesse und Flüsse des 69 km² große Einzugsgebiet Demnitzer Mühlenfließ östlich von Berlin untersucht. Um das komplexe System zu verstehen, werden intensive Probenahmen und kontinuierliche Messungen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf zeitlich und räumlich hochaufgelösten Isotopendaten. Stabile Wasserisotope sind ein leistungsstarkes Instrument um „Fingerabdrücke“ von Wasser zu quantifizieren, d.h. woher kommt ein Wasserteilchen, wie alt ist es und mit welchen Materialien ist es auf seinem Weg in Kontakt gekommen. Somit können wir diverse Prozesse, wie Verdunstung, Grundwasserneubildung und Abflussbildung im Einzugsgebiet untersuchen und quantifizieren. Bei der Gewinnung dieser Daten werden neueste Labor- und Feldmethoden eingesetzt, um die Qualität der Daten zu sichern.