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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Geographisches Institut

Grüne Wand

An der "Grünen Wand" werden Ideen für Projekte gesammelt, die das (Zusammen-) Arbeiten, Lernen und Forschen am Geographischen Institut nachhaltiger machen sollen. Die aktive Mitarbeit Studierender ist erwünscht und notwendig, um das Institut nachhaltiger zu gestalten.

Die "Grüne Wand" befindet sich im 1. OG im Neubau des Geographischen Instituts.

Auf der Wand befinden sich Projekte die bereits abgeschlossen wurden (grün), in der Umsetzung sind (gelb) sowie Projekte für die noch studentische PatInnen gesucht werden (rot).

Ebenfalls können Studierende eigene, neue Ideen entwickeln und starten. Templates für neue Projekte befinden sich an der grünen Wand oder hier z um herunterladen

Laufende Projekte

Campus Gardening

Das erstmalig im Sommersemester 2016 angebotene Projektseminar (PJ) "Urban Gardening" hat zum Ziel, den Studierenden grundlegendes Wissen zu Bedeutung und wissenschaftlichem Gehalt des Themas nahezubringen. Es geht also um die Verbreitung von urbanem Gärtnern in unseren Städten und um die physisch-geographischen Bedingungen und Voraussetzungen dafür: 

Welche Flächen sind geeignet? Welche Substrate herrschen vor? Was kann man anbauen? Muss bewässert und/oder gedüngt werden? Und wie kompostiert man in einem urbanen Garten nachhaltig? Neben diesem Grundlagenwissen wird auch über den Effekt des urbanen Gärtnerns auf die lokale und regionale Biodiversität diskutiert, sowie die urbanen Gärten als sozialer Ort beleuchtet.

Hierbei ergeben sich auch zwei ganz praktische Komponenten für die lokale Nachhaltigkeit des Campus "Adlershof":

  • Direkte Durchführung eines Urban Gardening Projekts nahe des Geographischen Instituts im Rahmen des PJ

  • Nutzung der erstellten Gärten für weitere Untersuchungen, beispielsweise bezüglich der ehemaligen und aktuellen Biodiversität im Raum Johannisthal

 

Mobilität am Campus

Ziel des Projektes ist es, die Treibhausgasemissionen, welche durch Mobilität im Zusammenhang mit der Universität entstehen, zu quantifizieren und zu veröffentlichten.

1.Tägliche Wege vom Wohnort nach Adlershof

Die täglichen Wege zur Arbeit spielen gerade für einen Wissenschaftspark am Rande der Stadt eine große Rolle. Innerhalb eines Studienprojekts wurde für den Campus Adlershof erforscht, welchen Einfluss z.B. die Wegequalität für das Pendeln per Rad hat. Die Bikeability wurde sowohl für einzelne Wege als auch für Planungsräume (Abb.2) errechnet. 

2.Dienstreisen

Am Geographischen Institut wird derzeit eine Gesamtbilanz der Treibhausgasemissionen der Dienstreisen aus dem Jahr 2015 angestrebt. Die Bilanzierung findet anonym statt und soll einen ersten Anhaltspunkt über den ökologischen Fußabdruck des Institutes geben.

3.Exkursionen

Daneben spielen auch die Exkursionen in geographischen Studiengängen eine große Rolle für den ökologischen Fußabdruck. In nahezu allen Studiengängen ist eine Hauptexkursion im Umfang von ca. zwei Wochen verpflichtend im Curriculum verankert. Eine Aufstellung aller Hauptexkursionen seit 2008 hat ergeben, dass hierbei ein Schwerpunkt auf außereuropäischen Exkursionen liegt. Eine Gesamtbilanzierung der Treibhausgasemissionen der einzelnen Jahre soll die Entwicklung verdeutlichen und mögliche Einsparpotentiale aufzeigen, beispielsweise durch Bestimmung eines jährlichen Grenzwertes für CO2-Emissionen. 


Abb. 3 Entwicklung des exkursionsbedingten Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes je TeilnehmerIn (2008 – 2016); Berechnet mittels: www.uba.klimaktiv-co2-rechner.de