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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät - Ökohydrologie

Forschung

Die Abteilung Ökohydrologie integriert in ihrer Forschung empirische Feldmethoden und Modellierungsansätzen verschiedener Komplexität. Die grundsätzliche Zielsetzung besteht dabei in der Generierung eines fundierten Verständnisses

  • der räumlichen und zeitlichen Variabilität von ökohydrologischen Prozessen in Einzugsgebieten auf verschiedenen Skalen
  • der physikalischen Prozesse, die für die Entstehung von Abflüssen verantwortlich sind
  • des Einflusses dieser Prozesse auf die Hydrochemie und Hydroökologie von Fließgewässern.

Die interdisziplinären Forschungsergebnisse zu biologisch-physikalischen Prozess-Wechselwirkungen in Einzugsgebieten und Flusssystemen erhöhen unser Verständnis über für die Sensibilität und Anpassungsfähigkeit von Einzugsgebieten hinsichtlich des Klimawandels und dessen Folgen. Die hierfür relevanten Modellierungen umfassen ein breites Spektrum von einfachen konzeptuellen bis hin zu komplexeren physikalisch basierten, und räumlich verteilten Modellen. Ein Hauptschwerpunkt dabei ist die Einbindung von stabilen Isotopen und anderen Tracer-Daten in die hydrologischen Modelle um adäquate Modellkomplexitäten und -strukturen zu gewährleisten. Aktuell legt die Ökohydrologie einen starken Fokus auf den internationalen Vergleich von Einzugsgebieten um durch Erkenntnisse aus verschiedenen geographischen Gegebenheiten ein holistisches Verständnis über hydrologische und ökologische Funktionen zu gewinnen.

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