Profil und Projekte
Profil und Projekte
Großstadt- und Metropolenforschung
Der Sitz des Institutes in der größten deutschen Stadt Berlin legt eine Ausrichtung der Arbeit vornehmlich auf diesen Schwerpunkt nahe. Ein gemeinsamer DFG-Antrag zur Einrichtung einer Forschergruppe mit dem Thema "Leben in der Großstadt" wurde zu Beginn des Jahres 2002 gebilligt. An diesem Projekt sind 3 Professuren der Humangeographie beteiligt. Seit April 2002 wurde das auf vorerst 2 Phasen ausgelegte Graduiertenkolleg "Stadtökologische Perspektiven einer europäischen Metropole - das Beispiel Berlin" eingerichtet. An ihm sind Hochschullehrer der Physischen Geographie und der Humangeographie als Teilprojektleiter beteiligt. Außerdem kommt dem Institut die Sprecherfunktion zu.
Umwelt und Lebensqualität in Schwellen- und Transformationsländern
Die Forschungsaktivitäten der letzten Jahre konzentrierten sich auf Schwellenländer wie Malaysia, Brasilien, Argentinien und Chile. Auf Grund der Tradition und Situierung des Institutes in Berlin sind die Beziehungen zu den Transformationsländern im Osten von besonderer Relevanz und die EU-Osterweiterung gibt wissenschaftlichen Beziehungen zu Ländern wie Polen, Ungarn und der GUS noch eine zusätzliche Bedeutung. Auch dieser Schwerpunkt wird sowohl von der Physischen Geographie als auch von der Humangeographie ausgefüllt.
Regionale Geographie von Berlin und Brandenburg
Unter diesem Schwerpunkt ist die gesamte Breite humangeographischer und physisch-geographischer Arbeit zu verstehen. Sie ist durch vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie z.B. dem Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Landesumweltamt Brandenburg, dem Geoforschungszentrum Potsdam, dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, dem Umweltbundesamt und nicht zuletzt mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin verbunden.


