Klimawandel und nachhaltige Entwicklung
Der Klimawandel stellt die Weltgesellschaft vor große Herausforderungen: Einerseits gilt es den weiteren Anstieg von Treibhausgasen zu vermeiden - etwa durch die Transformation des Energiesystems - zugleich müssen jedoch Anpassungsmaßnahmen an unvermeidliche Klimaveränderungen identifiziert werden. Beide Handlungsbereiche sind mit vielfältigen Raumwirkungen verbunden wofür integratives und raumbedeutsames Wissen über ökologische, soziale, ökonmische und institutionelle Zusammenhänge bereitgestellt werden muss. Die Geographie kann hier eine wichtige Rolle einnehmen.
Vor diesem Hintergrund forscht die Abteilung "Klimawandel und nachhaltlige Entwicklung" sowohl auf konzeptioneller als auch auf Ebene regionaler Fallstudien zur Transformation gesellschaftlicher Naturverhältnisse am Beispiel der Ressourcen Energie und Wasser sowie deren Kopplungen. Der Umgang mit diesen beiden "Treibstoffen" sozial-ökologischer Systeme entscheidet, ob und wie nachhaltige Entwicklung gelingt.
Aus Perspektive der Politischen Ökologie wird der Metabolismus von zunehmend urbanen Gesellschaften und die Regulation von Wasser- und Energieflüssen analysiert. Der Fokus liegt auf Austauschprozessen zwischen Gesellschaft und Natur (sozial-ökologische Regime) und die damit verbundenen spefizischen Land- und Raumnutzungen. Denn es ist nunmehr unbestritten, dass mit der Transformation von der Agrar- über die Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ein sozial-ökologisches Regime der strukturellen Nicht-Nachhaltigkeit etabliert wurde.
Aktuelles:
Erkenntnisreiche Tagung zur "Sozial-ökologischen Transformation und [neuen] Geographien der Energiesysteme"
Zu dem Thema "Sozial-ökologische Transformation und [neue] Geographien der Energiesysteme" kamen mehr als 70 Wissenschaflerinnen und Wissenchaftler am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen. Erst seit dem Jahr 2006 existiert der Arbeitskreis Geographische Energieforschung in der DGFG, um eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch und die Vernetzung geographischer EnergieforscherInnen zu bieten.

Guest Lecture by Yangfan Li, PhD
from Nanjing University (People’s Republic of China)
Dr Li Yangfan of Nanjing University is engaged in research on aspects of urbanisation on the coast. Yangfan was awarded by the BMBF “Green Talents” to carry out research on sustainability issues and currently spends his time at the Geography Department as a visiting fellow.
Yangfan will give a short presentation on Urbanization, Environmental Change and Governance in coastal China
We will be happy to welcome you onThursday (21th March) at 09.30 at our institute – room 1’206.
Jahrestagung AK Geographische Energieforschung: "Sozial-ökologische Transformation und [neue] Geographien der Energiesysteme"
Die kommende Jahrestagung des Arbeitskreises Geographische Energieforschung in der DGFG wird unter dem Thema "Sozial-ökologische Transformation und [neue] Geographien der Energiesysteme" an der Humboldt-Universität zu Berlin im Zeitraum 19. - 20. April stattfinden.
Die Tagung, zu der wir hiermit herzlich einladen, bietet ein ideales Forum für den wissenschaftlichen Austausch und die Vernetzung in dem noch jungen Forschungsfeld der Geographischen Energieforschung.
Das Programm finden Sie als PDF-Datei. Das Anmeldeformular steht Ihnen als Word Dokument zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Antje Bruns
Weitere Informationen: Claudia Hosch
Initiative in Kooperation mit GIZ "Zwischen Hörsaal und Projekt"
Die Initiative richtet sich an Studierende mit dem Auftrag Fragestellungen zu GIZ-Projekten in den Partnerländern zu bearbeiten, um auf diesem Wege die Inhalte aus Studium und Forschung anhand aktueller Einblicke in die Entwicklungspraxis neu zu durchdenken. Zwischen Hörsaal und Projekt (HuP) findet im Rahmen eines Wettbewerbs für Studierende statt, dessen Gewinn ein bezahltes Praktikum in einem GIZ-Projekt vor Ort ist. http://www.giz.de/Themen/de/36743.htm
25. Oktober 2012 um 12:00: Vorstellung der Initiative "Zwischen Hörsaal und Projekt" (HuP) im Rahmen einer Präsentation durch Mitarbeiter der GIZ (Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) in Kooperation it Antje Bruns.
12. November 2012: Anmeldeschluss