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Kontakt Geomorph

 

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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II - Geomorphologie, Bodengeographie, Quartärforschung

Probenvorbereitung

Die im Untersuchungsgebiet genommenen Bodenproben werden vor Ort in einen Kunststoffbeutel gefüllt, verschlossen und mit einem eindeutigen Probenbeschriftungszettel versehen.
Nach der Probenlagerung müssen einige Vorbehandlungen vor der physikalisch-chemischen Untersuchung stattfinden.
Zur Vorbehandlung gehören die Probenteilung, die Trocknung, die Siebung (< 2 mm für den Feinboden, siehe Sieblabor) und der Aufschluss.

  • Probenteilung: Die Probenteilung erfolgt durch den Riffelteiler oder durch Vierteln bis zur gewünschten Menge.
  • Trocknung: Die Proben werden entweder an der Luft (sog. lufttrockene Proben, Dauer ca. 2 Tage) oder im Trockenschrank bei 105°C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Letzteres wird auch zur Bestimmung des Wassergehaltes der Proben durch Differenzwägung vor und nach der Trocknung genommen. Um bei der anschließenden Abkühlung zu verhindern, dass die Proben beim Abkühlen Wasser anziehen, lässt man sie in einem Exsikkator über einem Trockenmittel (das die Feuchtigkeit bindet) erkalten.
  • Aufschluss: Schwerlöslicher Substanzen werden in lösliche Verbindungen überführt. Die erhaltenen wässrigen Lösungen sind dann zur weiteren analytischen Untersuchung geeignet, z.B. für die Elementbestimmung mit ICP-OES. Im Wesentlichen kommen zwei Methoden zur Anwendung:
    1. Der Aufschluss mit Königswasser nach SCHLICHTING et al.
    2. Der Mikrowellenaufschluss eines Sediments (s. Foto).

    Mit den mikrowellenassistierten Druckaufschlüssen lässt sich nahezu jedes Probenmaterial schneller aufschließen als mit herkömmlichen Verfahren: biologische und pflanzliche Materialien, Schlämme, Böden, Sedimente, geologische Materialien usw.

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