Isabelle ist Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin, Geographisches Institut, Lehrstuhl für Klimatologie, und beschäftigt sich mit der Rekonstruktion der holozänen und spätpleistozänen Klimavariabilität im Balkanraum mittels der Untersuchung von Tropfsteinen (Speleothemen) aus Kalksteinhöhlen Südosteuropas (Serbien und Montenegro). Tropfsteine speichern während ihrer Genese in den einzelnen Wachstumslagen paläoklimatisch relevante Informationen in Form von geochemischen Signalen, die mittels moderner Methoden der Massenspektrometrie entschlüsselt und über Uran-Thorium Datierungen präzise chronologisch eingeordnet werden können. Diese Analysen führt sie am Department of Geosciences der University of Massachusetts Amherst (Climate System Research Center) unter Leitung von Prof. Stephen Burns durch, sowie am Department of Geology and Geophysics der University of Minnesota unter Leitung von Prof. Larry Edwards durch. Ihre Forschung wird unterstützt durch die Ländergraduiertenförderung des Landes Berlin, einem DAAD Stipendium zu Forschungsaufenthalten im Ausland, sowie der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin und der Gesellschaft für Erdkunde zu Köln mit Stipendien für Geländeaufenhalte.